Nach bereits zwei gebauten Häusern wissen wir recht genau, was wir wollen - grob zunächst:
- Massivhaus, konventionell "Stein auf Stein"
- energieeffizient, ohne jedoch für die letzten 2% Effizienz ein Vermögen los zu werden
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- zentrale Be-/Entlüftung
- Photovoltaik
- Keller
Im Detail geht es dann noch viel weiter. Ich erstelle einen detaillierten Anforderungskatalog mit 121 Punkten aus den folgenden Bereichen:
- Konzept
- Energiestandard
- Raumplanung
- Dienstleistungen
- Erdarbeiten
- Wandaufbau
- Fußbodenaufbau
- Dach
- Dachboden
- Fenster
- Türen
- Treppen
- Fliesen
- Sanitär
- Heizung, Warmwasser, Lüftung
- Elektrik
- Keller
- PV
- Bauzeit, Zahlung
- Versicherung, Garantie
- Preis
Diese Liste ist unsere Ausschreibung, mit der gehen wir in Anbietergespräche und auf dieser Grundlage erfolgen Angebote. Damit lassen wir uns nicht von kaum vergleichbaren Lösungen verschiedenster Anbieter in die Irre leiten, sondern wir setzen den Maßstab. Das Ergebnis: einige Anbieter verzichten auf ein Angebot (gut so), einige versuchen, uns "umzubiegen" (schlecht), mit wenigen kommen wir wirklich ins Gespräch. Insgesamt hatten wir es mit 18 Anbietern zu tun, mit einigen nur oberflächlich, mit anderen intensiver:
- Eco Systemhaus
- Elbe-Haus
- Generalbau Peters
- Graef Massivhaus
- Gussek (insolvent)
- Heinz van Heiden
- Helma (insolvent)
- Kagebau
- Kähler
- KSW Massivhaus
- Nissen Massivhaus
- PE Massivhaus
- Stoll Haus
- TEAM Massivhaus
- Town & Country
- Trave Massivhaus
- Viebrockhaus
- Virtus Massivhaus
Unser voriges Haus hatten wir mit Viebrockhaus gebaut und sehr gute Erfahrungen gemacht, was Kreativität, Verbindlichkeit, Bauzeit und Qualität betraf. Einzig der "Leichtbau" in den Innenwänden des OG gefiel uns seinerzeit nicht. Dennoch war Viebrockhaus bei uns zunächst ganz vorn. Unsere Erlebnisse bei diesem Projekt waren jedoch nicht das, was wir von Viebrockhaus gewohnt waren. Ein hochnäsiger Verkäufer, der sich mehrmals in seinem eigenen Angebot nicht auskannte und Preise "jenseits von Gut und Böse". Inzwischen wurde auch der Innenputz zugunsten von angeklebten Rigips-Platten ersetzt. Begründungen wie "das ist eben echte Viebrock-Qualität" reichten uns einfach nicht aus. In einem Angebot wurden uns unter "Extras" dann Fenster für rund 70.000 € angeboten. Auf meine Frage, ob Fenster denn nicht grundsätzlich zu einem Haus gehörten, kam von der Verkaufsleiterin (unser Verkäufer war zu dem Zeitpunkt schon raus) die Antwort, dass es sich ja um ein individuell angepasstes Haus handele, da kämen eben die Fenster immer noch hinzu. Damit war Viebrock dann endgültig raus.
Unsere Wahl fiel schlussendlich auf TEAM Massivhaus in Büdelsdorf / Rendsburg. Unsere Gründe für TEAM waren:
- kompetente Beratung auf den Punkt ohne "Verkäufer-Bla-Bla"
- Umsetzung unseres Anforderungskatalogs
- zügige Angebote, gute Kommunikation
- Regionalität, Größe, Mitarbeiterzahl, Bonität
- Preis-/Leistung
- Nicht so gut fanden wir die avisierte Bauzeit von etwas über einem Jahr ab Baubeginn - der sich nicht verbindlich vereinbaren ließ. Die Baupreisbindungsfrist zwischen Vertragsabschluss und Baubeginn sollte passen.




